Details
Am 21. September 1957 sank das deutsche Segelschulschiff „Pamir“ in einem Hurrikan. Der Untergang forderte 80 Menschenleben. Es war die bis dahin größte Katastrophe in der noch jungen Bundesrepublik Deutschland.
Die Führung der Seeamtsverhandlung war umstritten, in der Öffentlichkeit entstand der Eindruck, es sollten Geschehnisse vertuscht werden. Doch Einzelheiten wurden nicht bekannt. Über die Ursachen des Untergangs ist seither viel diskutiert worden. In diesem Buch legt der Autor die Ergebnisse seiner weitergehenden Recherchen vor, die einige bisher unbekannte oder wenig beachtete Fakten ans Tageslicht bringen. Sie werfen ein neues Licht auf den Untergang.
Der erste Teil des Buches geht bis zum Beginn unseres Jahrunderts zurück, als die Pamir 1905 in Hamburg vom Stapel lief und zu den berühmten Flying-P-Linern der Reederei Laeisz gehörte. Er beschreibt alle Reisen der Pamir, schildert, wie oft das Schiff schwerste Stürme abgewettert hat und wie Kapitäne und Besatzungen sich in solchen Fällen verhalten haben, um Unglück von dem Schiff abzuwenden.
Das Schicksal der Pamir allein hätte ausgereicht, ihren Ruhm in der Schiffahrtsgeschichte zu sichern. Denn zu diesem Schicksal gehören nicht nur die Erlebnisse der Besatzung. Die Pamir steht auch für Blütezeit und Niedergang der großen Kap-Horn-Segler, für Erlebnisse in Friedens- und Kriegszeiten und den Wiederaufbau der deutschen Schiffahrt nach zwei Weltkriegen.
Zusatzinformation
| Autor | Eigel Wiese |
|---|---|
| Versandzeitpunkt | täglich |
| Gewicht (in g inkl. Verpackung) | 992 g |
| ISBN | 9783782209649 |
| Verlag | Koehlers Verlagsgesellschaft |
| Auflage | 2. überarb. Auflage (2007) |
| Seitenzahlen | 164 |
| Einband | Fester Einband |
| Papier Format (HxB) | 27,9 x 21,8 cm |

